IT Sourcing für Versicherungen

Wegbereiter der Digitalisierung

Effektives IT Sourcing wird zum Wegbereiter der Digitalisierung in der Versicherungswirtschaft. Die digitale Transformation erfordert einen geänderten Mix und eine erweiterte Rolle externer Provider – insbesondere dann, wenn die zu digitalisierenden Versicherungsprozesse nicht auf langwierige Eigenentwicklungen warten können. Das Aufgabenspektrum der Provider wird dann ergänzt:

Von der Durchführung von Wartungs- und Betriebsaufgaben für versicherungseigene Applikationen hin zur Erbringung von cloudbasierten Services für ein digitales Geschäftsmodell. Diese Services müssen nicht nur regulatorischen Anforderungen genügen, sondern sollen sich über SLAs steuern lassen und flexibel austauschbar sein – also eine schnelles On- und Off-Boarding der Provider ermöglichen.

Die Sourcing-Verantwortlichen der Versicherungsunternehmen müssen für schlagkräftige Provider-Beziehungen sorgen, die genau das ermöglichen und so Impulse für die Digitalisierung des Geschäftsmodells setzen.

Koexistierende IT-Welten

Das Service-Modell der Digitalisierung ersetzt nicht die bestehenden, altgedienten transaktionalen Versicherungsapplikationen, sondern ergänzt diese vielmehr. Die Digitalisierung führt dazu, dass die IT-Abteilungen der Versicherungsunternehmen in den kommenden Jahren durch zwei IT-Welten geprägt sein werden, die unterschiedlicher nicht sein könnten:

Die Welt der altgedienten Versicherungsapplikationen und die Welt zusätzlicher, digitaler Services. Beide unterscheiden sich zum einen in der Geschwindigkeit, mit der technologiegetriebene Prozessinnovationen implementiert werden, und zum anderen in ihrer Risikoeinstellung bei der Erreichung ihrer Ziele. Die altgedienten Versicherungsapplikationen werden weiterhin die Säulen des Versicherungsgeschäfts bilden. Diese IT-Welt ist trotz ihrer über Jahrzehnte gewachsenen IT-Architekturen von einer hohen Ausfallsicherheit, einem guten Strukturierungsgrad und tendenziell risiko-aversen Akteuren geprägt. Betrieb und Wartung dieser Applikationen konsumieren signifikante Teile des IT-Budgets. Die Sourcing-Verantwortlichen sind hier gefordert, kosteneffiziente Provider-Verträge zu etablieren.

Die klassischen Versicherungsapplikationen werden zukünftig zunehmend durch digitale Services ergänzt werden. Im Fokus stehen dabei digitale Services für Marketing, Vertrieb, Policen­verwaltung, Schadensbearbeitung und die interne Kollaboration. In diesen Bereichen bestehen hohe Anforderungen sowohl an die Time-to-Market-Zyklen, mit denen Produkt- und Prozessinnovationen implementiert werden müssen, als auch an die Handlungsflexibilität, die für kurzfristige Anpassungen des Geschäftsmodells benötigt wird. Mit den extern bereitgestellten digitalen Services wird es den Versicherungsunternehmen gelingen, agil auf sich schnell verändernde Kundenbedarfe zu reagieren und ein Interaktionsverhalten der Kunden zu bedienen, das von Mobile Channels und Facebook-Posts geprägt ist.

Das serviceorientierte Sourcing-Modell führt zu einer höheren Zahl an beteiligten Providern. Dies wiederum erfordert ein klares betriebliches Gesamtkonzept, in das sich die Provider vertraglich integrieren. Es regelt die Arbeitsteilung, also die Entscheidung darüber, welche Leistungskomponenten den einzelnen Providern obliegen und welche weiterhin intern erbracht werden. Die IT-Verantwortlichen der Versicherungsunternehmen entwickeln sich dann zu Service Brokern und orchestrieren die Leistungen der Provider.

Schaffung von leistungsförderndem Wettbewerb

Die bestehende Provider-Landschaft ist hinsichtlich des Wettbewerbsgrades unter den Providern zu untersuchen. Unzureichender Wettbewerb bremst die notwendige Agilität in den anstehenden Veränderungsprozessen. Dem IT Sourcing obliegt des-halb die Aufgabe, stark monopolisierte Technologie-Domänen in leistungsfördern-den Wettbewerb zu transformieren. Dazu ist der Wettbewerbsgrad unter bestehenden Providern in den einzelnen Technologiedomänen zu messen und eine Strategie zur Optimierung des Wettbe-werbsgrads zu generieren. Handlungsbedarf besteht insbesondere in Technologie-Domänen mit schwachem Wettbewerb – u. a. geprägt durch hohe Providerkosten trotz geringer Veränderung – die eine große Bedeutung für die Digitalisierungsstrategie haben, z. B. Technologien zur Digitalisierung der Kundenschnittstelle. Die Wettbewerbssituation kann dort durch den Einsatz alternativer, disruptiver Techno-logien oder die Schaffung innovativer Provider-Verträge verbessert werden.

Leistungsumfang

Dr. Fochler & Company verfügt über umfassende Erfahrungen bei der Provider-Auswahl und beim Provider Management in Multi-Provider-Organisationen. In Kombination mit unserem branchenspezifischem Technologie- und Prozesswissen unterstützen wir Versicherungsunternehmen bei der Umsetzung ihrer IT-Sourcing-Vorhaben:

Kundennutzen

Erfolgreiches IT Sourcing für Versicherungsunternehmen beginnt mit einem objektiven Blick für mögliche Chancen, aber auch für bestehende Risiken. Als unabhängige IT-Management-Beratung verdeutlichen wir Ihnen bestehende Optimierungspotenziale und identifizieren Handlungsalternativen unter Berücksichtigung geltender regulatorischer Bestimmungen. In den letzten Jahren haben wir namhafte Versicherungsunternehmen bei der Gestaltung ihrer Provider-Situation und bei ihrem Provider-Management unterstützt. Auf unserer Website finden Sie eine Kundenliste sowie weitere Informationen zu unseren Leistungen und Fallstudien.

Nächste Schritte

Wie können wir Sie unterstützen? Vereinbaren Sie ein unverbindliches Gespräch mit einem unserer Experten, um zu erfahren, wie Sie unsere Kompetenz in Ihr IT-Sourcing-Vorhaben einbinden können.

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